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Über Irrelevanz und Sommerpause

Im Sommer läuft bei SRF nicht viel. Schliesslich ist Ferienzeit.
Glücklicherweise gibts dann immer irgendwelche Wiederholungen, Spielfilme, abgesackte Dokumentarfilme und – den Schweiz Aktuell „Sommerschwerpunkt“.

Waren es die letzten Jahre Themen wie „Alpenfestung – Leben im Réduit“, „Pfahlbauer von Pfyn“ oder „Anno 1914“, erwartet uns diesen Sommer ein wahrer Höhepunkt der televisionären Erlebnispädagogik: „Autobahn A1“. Obwohl ich bekennender Fan von Bildungssequenzen wie dieser bin, werde selbst ich von der Langeweile dieses Sendegefässes buchstäblich überrollt. Aber nun gut, es gibt ja schliesslich noch die Fernbedienung.

Was mich aber wirklich ärgert, ist, dass ich in der Sommerpause keine brauchbaren Informationen aus der Region auf SRF kriege. Obwohl im Kanton St. Gallen heftige Unwetter geschahen, halten die Macher von Schweiz aktuell es offenbar nicht für nötig, mehr als einige wenige Minuten darüber zu berichten. Stattdessen läuft „Autobahn A1“, eine Sendung, die verständlicherweise eh niemand anschaut.

Na vielen Dank. Ich bin dann mal auf arte.

Tatort Frankfurt: Kälter als der Tod

Ich hege ja die leise Hoffnung, dass es mal wieder ein ähnlich erfrischendes Ermittlerpaar im Tatort gibt wie in Münster. Sollte dieser Wunsch wirklich an diesem 17. Mai 2015 in Erfüllung gehen?

Ab heute ermitteln die Kommissare Janneke und Brix in Frankfurt. Aufgrund der Dialoge, der Bildsprache und der Story kann man wirklich nur guter Hoffnung sein. Da ist erst einmal Margarita Broich als Janneke, die mit ihren blauen Augen gleich den ganzen Bildschirm in Beschlag nimmt. Keine Tussen-Kommissarin by the way.

Und dann ist da noch Zazie de Paris, Brix‘ Freundin und Vermieterin. Ihre Stimme ist wohltuend sanft. Man kann nur hoffen, sie noch mehr zu sehen und zu hören. Auch Roeland Wiesnekker fällt auf durch physische Präsenz und Witz. Wolfram Koch als Brix läuft zwar mehrheitlich unrasiert und desorientiert durch den Film, doch offenbar stört ihn das nicht gross.

Die Story ist schnell erzählt: eine Familie wird erschossen aufgefunden. Die 17jährige Tochter und ihre Nachhilfelehrerin werden vermisst. Doch dann werden die beiden wieder gefunden, sogar lebend und die Schwester der einen Toten stirbt durch einen Treppensturz. Dieser ist natürlich nicht einfach so passiert, sondern wurde durch einen Einstich im Hals provoziert.

Am Ende erfahren wir, wer der Mörder des beinahe erweiterten Selbstmords ist. Die Geschichte ist enttäuschend flach und nicht nachvollziehbar, besonders in Anbetracht der Tatsache, wie sich solche erweiterten Selbstmorde wirklich zeigen. Trotzdem darf man gespannt sein, was das Frankfurter Ermittler-Duo noch in petto hat.

Tatort Frankfurt: Das Haus am Ende der Strasse

Harte Kost. Das war dieser letzte Tatort mit Joachim Krol als Steier auf jeden Fall.

Steier ist alkoholabhängig und kaputt. Nach dem Tod eines Mädchens seilt er sich ab. Feige? Ist er sich seiner absoluten Unfähigkeit bewusst?

Vom Gerichtssaal schweifen wir ab an einen Tatort. Drei Menschen brechen in eine Villa ein. Die Junkie-Frau schlägt ein Bild ihres Peinigers zu Bruch. Sie pisst drauf. Der Peiniger taucht wider Erwarten auf und bedroht sie. Er wird nieder geschlagen oder getötet. So genau interessiert das hier niemanden.

Krol findet sich wieder in einer Szene mit den drei Einbrechern und einem bärtig-zotteligen Achim Rohde. Dieser ist auf einer Art einsamer-Rächer-Trip unterwegs. Achim Rohde ist überhaupt, neben dem still leidenden Krol, der Held dieses Tatorts. Ihm möchte man zusehen, wenn er spricht, sinniert und Menschen gegeneinander ausspielt oder gar anschiesst.

Am Ende scheint die Rechnung aufzugehen: Die Liebenden entkommen (für kurze Zeit) der Hölle. Krol sitzt im Gerichtssaal und grinst. Abspann läuft.

Ich werd Krol im Tatort herzlich vermissen. Verdammte Scheisse.

die unsägliche Gesprächskultur von #srfclub

Der Club von SRF gehört zu meinen festen Terminen seit Jahren. Eigentlich.
Immer öfters schalte ich um oder ab. Ich mag das Gelaber nicht mehr ertragen.

Die Studiogäste sind eine Sache; sie debattieren über ihr Thema, mehr oder weniger emotional, intellektuell und manchmal sogar interessant. Wenn ich aber Karin Frei, der Moderatorin der meisten Sendungen, zuhöre, stellts mir ab.

Sie schafft es, ernsthaft, völlig unsouverän dazuhocken. Sie wirkt konzentriert, aber nur auf ihren Bauch. Sie nickt, immer der gleiche Gesichtsausdruck, und man merkt, dass es ihr einerlei ist, was die Leute so von sich geben. Gäste fahren ihr über den Mund und brechen ihre angefangenen Sätze ab. Das stört sie nicht gross. Sie leckt dazu mit der Zunge über die Lippen. Kindergarten. Sozialpädagogisches Problemtreffen. Nicht mein Ding.

Ich wünsch mir manchmal, nein: oft! Ueli Heiniger retour. Nicht weil er ein Mann ist, sondern weil er wirklich, wirklich intensive Gespräche führen konnte. Vielleicht sollte man im #srfclub einfach wieder Alkohol und Zigarettenkonsum einführen. Dann wäre vieles einfacher.

Tatort Wiesbaden: Im Schmerz geboren

Wer auf flache, langweilige und anspruchlose Tatorte abfährt, wurde heute abend denkbar schlecht bedient.

Ulrich Tukur mag man in seiner Rolle als Murot lieben oder hassen, aber das Drehbuch von „Im Schmerz geboren“ nicht. Es ist eine Sammlung von Filmzitaten, von „High Noon“ über „Silence of the Lambs“ über „Breaking Bad“ und „Twin Peaks“ und vielen anderen mehr.
Ulrich Matthes geht in seiner Rolle als leidenschaftlich-missverstandener Bösewicht auf. Seine schwarzen Augen, die elegante Ankleide tun den Rest. Zwischen den beiden Männer flammt eine unterschwellige, längst vergessene Leidenschaft zu einer Frau auf.
Wir verfolgen Erschiessungen. In Anbetracht der heutigen Schreckensbilder sind sie nicht mehr wirklich schlimm. Regisseur Florian Schwarz schafft es trotzdem, dass wir bei jedem einzelnen Schuss zusammen zucken.

Wir fiebern mit. Die Stimmung hat was von Kenneth Brannaghs enthusiastischen Shakespeare-Verfilmungen, nur ohne erhobenen Zeigefinger. Die 40er Jahre. Sehr Berlin, nur jetzt im Saarland. Wiesbaden. Wie unerotisch.
Ich erkenne Felix von Manteuffel. Anatole Taubmann. Und schliesslich immer wieder Alexander Helds warme Stimme als Erzähler. Sie begleitet den Zuschauer durch alle Untiefen.
Die Bildsprache scheint essentiell. Die warmen Farben. Stopp. Die wie auf Leinwand gemalten Bilder. Man wähnt sich in einem
Gemälde.

„Im Schmerz geboren“ werd ich wohl einige Male sehen müssen, um ihn zu verstehen, zu sehen und zu geniessen. Fünf von fünf Zigarettenspitzen.

Nachtrag
Lieber Herr Tukur, ich bin 37. Aber danke. Ich hab Sie auch lieb.
#tatortshow

Tatort Graz: Paradies

Der erste Tatort nach der unsäglichen Sommerpause stammt aus Graz und das ist gut so. Einen langweiligen Luzerner Tatort hätte ich heute abend wohl nicht einfach so überstanden.

Was man dem österreichischen Tatort einfach zugute halten muss, sind die tollen Dialoge zwischen Bibi und Eisner. Ganz im Ernst: da merkt man, die Leute, die das geschrieben haben, stecken nicht mit einem Bein im Sarg.

Ganz anders die Protagonisten des heutigen Krimis, Gertrud Roll als Helene, Peter Fröhlich als Horst und allen voran: Peter Weck als Paul Ransmayr. Sie sind allesamt Rentner in einem mehr als fragwürdig ekelhaft eingerichteten Seniorenheim. Wenn man diese alten Menschen in ihrem dunkeln Wohnräumen sitzen sieht, kriegt man Mitleid und fragt sich, warum die nicht längst eine Revolution ausgerufen haben.

Insgeheim haben sie schon lange angefangen zu rebellieren: Die Bewohner des Heims schmuggeln nämlich Medis beziehungsweise Crystal Meth über die ungarische Grenze. Aus diesem Grunde mussten nämlich schon Bibis Vater ganz und später der pensionierte Kollege Sommer fast ins Gras beissen.

Peter Weck ist für einmal in einer seit langer Zeit ungewohnten Rolle zu sehen. Er spielt keinen braven Familienvater, sondern einen alten Mann, der zu allem bereit ist, um seine letzten Träume zu erfüllen.

„Paradies“ hört denn auch nicht mit Glockengeläut und Handschlag auf. Nein. Das Ende ist blutig und verzweifelt und passenderweise in Zeitlupe.
Davon will ich mehr.

Der Herr Müller im Fernsehen.

In der Schweiz irrt ein schreckliches Gespenst umher: Es nennt sich #nacktselfie und hat längst Amtstuben und Büros heimgesucht.

So hatte heute abend der gewillte Fernsehzuschauer und Billag-Abdrücker die Möglichkeit, fast anderthalb Stunden den Erklärungen eines grünen Nationalrats und Stadtammanns zu lauschen: Herrn Müller. Den „Club“, der Quasselstunde für Moralisten, Lästerer und Leute wie mich, moderierte Frau Frei.

Sie gab sich sichtlich Mühe, aber es bereitete mir dennoch grosse Schmerzen, ihr beim hilflosen Raubtierbändigen zuzusehen.

Herr Geri Müller, so heisst der Mann, dessen Cyber-Privatleben in den letzten Tagen fast erbarmungslos ausgerollt wurde. Einzig die Photos seines Gemächts blieben uns bisher erspart. Und das ist gut so.

Der Herr Müller darf sich zu seinem eigenen Skandal äussern und das zeigt ja eigentlich sehr gut, wie friedvoll wir Schweizer miteinander umgehen. Da macht es nichts, dass neben ihm Frau Maier sitzt, die für den Blick arbeitet. Der Blick hat die letzten Tage nicht über den Herrn Nationalrat und Stadtammann Geri Müller berichtet, sondern über Grüsel-Geri. Dass Herr Müller ihr nicht sofort an die Gurgel springt, hat bestimmt damit zu tun, dass sich hier alle kennen.

Frau Maier, die früher einmal beim Fernsehen gearbeitet hat und damit ziemlich erfolgreich war, schafft es denn auch mit einer klaren Geste, Frau Frei, die Moderatorin, zum Schweigen zu bringen. Ein wahres Schauspiel. Bitchfight, wie er im Buche steht und leider völlig unnötig, genauso wie die Selbstbeweihräucherungen einiger männlicher Gäste.

Und so sitze ich da, höre zu und wundere mich. Ab und zu starre ich auf mein Handy und bin froh, dass ich keine (grünen) Politiker kenne, die mir Fotos von Pony, Pussy und Penis zusenden, in der Hoffnung, dass daraus ein Skandal und ein eigener Fernsehabend entstehe.

Ein kurzer Abend mit David Suchet

Ich gebs gerne zu, ich war seit ich mich erinnern kann, ein Poirot-Fan. Ich habe Agatha Christies Bücher über den „kleinen“ Detektiv verschlungen. Die Kurzgeschichten finden noch heute ihren Weg zurück auf meinen Nachttisch, zu köstlich und zu klug sind sie, als dass ich sie lange verschmähen könnte.

Wann ich zum ersten Mal auf David Suchet in seiner Lebensrolle als Hercule Poirot gestossen bin, vermag ich heute nicht mehr genau zu sagen. Es muss wohl in den frühen 90ern gewesen sein. Ich war höchstens 14 Jahre alt. Ich erinnere mich an den zauberhaft schönen Vorspann und mein Gefühl dabei: das muss ich sehen.

Seit 2006 veröffentlicht Polyband & Toppic Video die schön gestalteten „Collections“, die aber nicht mit den originalen Staffeln übereinstimmen. In Collection 11 schliesslich findet sich der meiner Meinung nach wichtigste Film von allen: „Mord im Orient-Express“ (2010) von Philip Martin,

Vergleicht man diesen Film mit dem Klassiker von 1979, hier spielen u.a. Albert Finney und Ingrid Bergman mit, die für ihre Darstellung der Missionarin einen Oscar gewann, wird einem der qualitative Unterschied bewusst.

David Suchet gelingt das Kunststück, das Entsetzen Hercule Poirots über die Tat der zwölf Mörder, als auch das Mitgefühl mit dem entführten und getöteten Kind und dessen Familie auszudrücken. Anders als in Sydney Lumets Film wird die Getriebenheit der Täter klar. Philip Martin, der Regisseur, kleidet seinen Film als das Drama, das es ist. Poirot wird Zeuge des Selbstmords eines Soldaten und erlebt die Steinigung einer Ehebrecherin mit, das sind Bilder aktueller denn je und trotzdem in die 30er Jahre verlegt.

Die Reise im Orient-Express wirkt anfangs luxuriös, doch die Enge der Räume, nebst all dem Prunk, erscheint glaubhaft. Als dann der Zug in einer Schneeverwehung stecken bleibt, saufen und feiern die Passagiere nicht weiter, sondern hüllen sich in Decken und frieren. Auch nach der Aufklärung wird nicht fröhlich weiter getafelt, als wenn nichts gewesen wäre.

Poirot geht als gebrochener Mann aus diesem Fall weg. Suchet spielt dessen Zerrissenheit überzeugend.

Das Making-Of und Suchets Doku über seine Reise im Orient-Express von London nach Prag machen Spass und sorgen für einen kurzweiligen Abend vor dem Fernseher. Highlights der Doku sind jene Szenen, als Suchet im Führerstand des Zuges fährt und lenken darf. Seine kindliche Freude ist derart ansteckend, dass ich breit grinsend vor dem Fernseher hocke. Man kriegt grosse Lust, ebenfalls zu verreisen und bereut es, nicht in der Gesellschaft dieses Mannes zu verweilen, der den Charakter des grossen, kleinen Detektivs so überzeugend gespielt hat.

Tatort Köln: Ohnmacht

Wer ans Gute im Menschen glaubt, ist mit dem heutigen Tatort aus Köln schlecht bedient. Gleich zu Anfang werden wir Zeugen, wie Ballauf in eine Schlägerei in der U-Bahn läuft und versucht, zu schlichten. Ohne Erfolg. Das Opfer wird krankenhausreif geschlagen, stirbt kurze Zeit später, und Ballauf vor die U-Bahn geschmissen. Nach fünf Minuten Tatort sitzt man total geschockt da.

Die jugendlichen Schläger sind schnell gefunden. Es wird einem übel, wenn man sie so reden hört. Ein junger Mann und eine junge Frau werden verdächtigt, mit der Sache etwas zu tun zu haben. Unser aller Ballauf, der so heldenhaft versucht hat, das Opfer zu retten, wird von den Jugendlichen als alkoholisiert beschrieben. Sein Renommée ist dahin. So schnell kanns gehen im schönen Köln.

Wir erfahren mehr über die Elternhäuser der beiden jungen Menschen. Der junge Mann ist gewalttätig gegen seinen alleinerziehenden, kettenrauchenden Vater, sensibel gespielt von Sebastian Rudolph. Die junge Frau hingegen wirkt wie eine Prinzessin in einer eigens für sie kreierten Welt. Ihre Mutter stolpert wie ein sedierter Zombie um sie herum und liest ihr jeden Wunsch von den Augen ab. Der Vater hingegen scheint realistischer zu sein. Felix von Manteuffel spielt den Vater, der das Monster in seiner Tochter erkennt, mit einer unnachahmlichen Mischung aus Gutmütigkeit, Entsetzen und – Ohnmacht.

„Ohnmacht“ endet zuerst so, wie man sich Verfahren gegen jugendliche Straftäter vorstellt. Das bittere Ende hingegen entsetzte sogar mich. Andreas Knaup ist ein heftiges Drehbuch gelungen, welches herausragend von Thomas Jauch umgesetzt wurde.

Ein wirklich sehenswerter Tatort aus Köln.

Ein Fall für zwei (junge Männer)

Nach Matulas Claus Theo Gärtners Abgang habe ich nicht daran geglaubt, dass eine neue Sendung mit unverbrauchten Charakteren ähnliches Potential hätte.

Die Mitwirkung von Antoine Monot jr und Wanja Mues hingegen liess mich hoffen. Ich wurde nicht enttäuscht.

Wir lernen Leo Oswald (Wanja Mues) kennen. Er ist in verdeckter Mission unterwegs, was durch das Halbdunkel und die geduckte Haltung offensichtlich wird. Aus uns noch unbekannten Gründen hält er sich in einem Etablissement auf, in welchem leicht bekleidete Frauen herumwandeln. Wir bleiben neugierig.

Schnitt. Benni Hornberg (Antoine Monot jr) ist Fachanwalt für Versicherungsrecht und sucht Leo Oswald im Gefängnis auf. Er wirkt etwas zwanghaft und gleichzeitig chaotisch. Dass seine Anzüge alle gleich aussehen, verwundert keinen. Aber irgendwie tut einem dieser Anwalt, inmitten seiner kalten Wohnung, leid. So erstaunt es uns alle dann auch nicht, dass er kurze Zeit später seine knackige Frau auf der Terrasse bei einem Quickie mit dem Yogalehrer erwischt. Das kennen wir alle.

Wenig später sitzt Benni Hornberg in einer Runde Männer, die alle gekleidet sind wie er. Man erahnt es rasch: das können nur Anwälte sein. Schliesslich sind wir in Frankfurt.

Die Auflösung dieses Falls ist leider einfach. Jürgen Tarrach als Gastdarsteller spielt dabei natürlich eine Rolle. Liebe, Leidenschaft und ein Sportgerät sind in diese unglückliche Sache involviert.

Natürlich freue ich mich auf diese Serie, deren Darsteller noch nicht jenseits der 75 agieren, sondern haarig und noch nicht sooo faltig herummarschieren. Wanja Mues als Leo Oswald wirkt noch ein wenig kühl, aber nach Genuss der letzten Filmminuten nicht minder anziehend. Davon bitte gerne mehr, auch ohne Unterwäsche. Antoine Monots Darstellung von Hornberg macht neugierig und grosse Freude. Er moduliert in wunderbarer Weise seine Stimme. Wir hoffen allerdings darauf, dass seine Figur auf dem Hausboot regelmässig die Haare waschen kann.

Ich jedenfalls werde das nächste Mal wieder einschalten und willig vor dem Fernseher ausharren. Danke, liebes ZDF!!!