TV Real macht Ferien – Frauen und Kunst

Natürlich gibt es in einem richtigen Kunstmuseum auch Frauen, und das nicht nur auf der Leinwand. Man könnte gewissermassen behaupten, dass es die Frauen sind, wegen denen Männer malen und überhaupt in Museen gehen. Frauen kommen also in rauen Mengen vor und die Katalogisierung mag einem im ersten Moment leicht vorkommen. Ich kann Ihnen aber versichern, sie ist es nicht.

Die alternde Künstlerin
erkennt man an ihren wallenden, bunten Kleidern und ihrem roten oder schwarzen Haar. Ihr Make-up ist gelinde gesagt sensationell und ihre Ausstrahlung sucht ihresgleichen. Gleichsam traurig scheint sie Skizzen und Bilder berühmter Maler zu durchsuchen, um sich selbst zu erkennen. Sie ist alleine unterwegs ist aber offen für neues, insbesondere den Studenten.

Die Erbin
Sie besticht durch ihr perfektes Aussehen. Sie ist meist Mitte 20, blond, trägt einen strengen Scheitel sowie einen Trenchcoat und eine Louis-Vuitton-Tasche. Sie hat eine hervorragende Ausbildung genossen. Kunstausstellungen sind ihr Lebenselixier. In ihrer Nähe entdeckt man öfters den gescheiterten Künstler (aus Gründen) und den (zukünftigen) Begleiter.

Die Studentin
Sie ist sehr jung und unschuldig anzusehen, allerdings nur auf den ersten Blick. Weil sie Photographie oder Theaterwissenschaften studiert, hat sie von allem eine Ahnung und schreckt auch nicht davor zurück, Pastellfarbene und Begleiter zurecht zu weisen.

Die Ehefrau
Dieses Exemplar fällt gar nicht auf. Sie ist meist Mitte 40, still und leidend an der Seite des Touris. Allerdings ist sie offen für Kunst und neue Eindrücke. Dumm ist nur, dass sie meistens stark auf Pastellfarbene reagiert.

Die Feministin
Sie fällt auf durch ihr zielgerichtetes Verhalten und ihr gutes Aussehen (kurze oder graue lange Haare, rote Brille). Im Gegensatz zur Ehefrau lässt sie sich von Pastellfarbenen nicht beim Anschauen von Bildern verscheuchen, die ihr gefallen und hat auch wirklich eine Ahnung, von dem was sie sieht. Sie ist meist alleine unterwegs, hat aber kein Problem, auch mit Fremden zu sprechen. Sie wirkt besonders abschreckend auf Begleiter.