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(K)ein Wort zum Sonntag

So, jetzt isser durch, der ESC. Jener Wettbewerb, an dem wir Schweizer wie Phönix aus der Asche aufsteigen wollten. Wie immer haben wir abgekackt. Wir sind letzte geworden und jetzt herrscht die kollektive Endzeitstimmung und ewiges Getrötzel.

Warum das so ist, kann ich nicht verstehen:

  • Anna Rossinelli hat toll gesungen. Die LED-Leinwand hat bei ihrem Auftritt funktioniert. Zwar durfte sie nicht ihr schwarzes Kostüm anziehen, aber das hat ja wohl keine Punkte gekostet.
  • Hey, wir sind ins Finale gekommen. Das ist mehr, als wir die letzten Jahre erwarten konnten.
  • Wir haben Punkte bekommen! Remember past years??
  • Gut, wir sind letzte geworden. Aber einer wird halt letzter.

Natürlich wird es jetzt, wie jedes Jahr, wenn sich alle über die Ostallianz aufregen, Diskussionen und Erwägungen geben, aus diesem nutzlosen, blöden und unfairen Wettbewerb auszusteigen. Vielleicht braucht es jetzt eine politische Aktion. Wir könnten Micheline Calmy-Rey, wenn sie sich denn pensionieren lässt, auf eine Gesangstournee durch Osteuropa schicken. Dann müssen wir wenigstens keine Verträge kündigen. Aber Punkte kriegen wir dann auch keine mehr.