Tatort Hamburg – Tod auf Langenoog

In längst vergangenen Zeiten, als noch unser aller Stoever und Brocki in Hamburg ermittelten, war alles so harmonisch. So süss. Alles war gut.

Jetzt wirkt der Falke.
Alles ist anders. Sogar mit Hipstern müssen wir uns rumschlagen. Das ist nicht lustig.

Diese Tatort-Folge ist nicht per se schlecht.
Ich würde allerdings behaupten, dass wir es hier mit einem sogenannten Photographen-Tatort zu tun haben. Sie wissen schon, diese Jungs, bärtig, die Mädels bebrillt, begeistert und unverstanden.

Wenn Sie der Storyline nicht folgen konnten, so wie ich, shame on me, haben Sie sich zumindest an den WUNDERBAREN Bildern gütlich tun können.

Nein, wirklich!
Diesen Tatort sollte man sich auf einer Kinoleinwand ansehen dürfen.

Die Geschichte ist rasch erzählt.
Halbnackter Junge wird neben der Leiche einer Frau gefunden.
Irgendwer hat die Frau umgebracht.
Wir haben schnell eine Vorahnung.
Ist es wirklich der Junge? Oder gar die Kommissarin mit der schicken Brille?
Und was hat Jean Améry damit zu tun??

Das Ende ist gleichsam banal wie vielsagend über die Lage Deutschlands.
Bitte weitermachen.