Skip to content

Hilf mir!

Es hatte so gut begonnen. Der neue Tatort aus Saarbrücken scheint kreativ. Stimme aus dem Off. Rückblenden. Toll!

Doch dann das Unerwartete. „Hilflos“ ist langweilig. Die Figuren sind konturenlos. Die Geschichte ist weder spannend noch hintergründig. Nicht einmal die schnell gut gemochten Darsteller Brückner und Weber vermögen das Drehbuch und die kalte Kameraführung zu retten. Ein Jugendlicher stirbt. And so on? Keine Emotionen werden geweckt. Keine grossartige Gesellschaftskritik. Die Story ist und bleibt nichtssagend. Die Dialoge sind träge und gestelzt. Wenn ich dann noch an die Szene denke, wo Kriminalhauptkommissar Deininger, gespielt vom breit-bebrillten Gregor Weber, „eingreift“ als der Verdächtige mal kurz austickt, musste ich einfach nur lachen. Sorry. Aber die Reflexe des Herrn Kommissars sind einfach nur lächerlich. Sowas geht einfach nicht.

Als Zuschauer komme ich mir verarscht vor und nehme die Fernbedienung zur Hand. Dann doch lieber Schimanski aus der Konserve als verschimmeltes Frischfleisch.

One Comment

  1. Magor wrote:

    Leider. So hilflos wie der Titel war das Drehbuch, auch wenn man aus der Story vielleicht etwas machen könnte. Die Geschichte kam einfach nicht vom Fleck und die Figuren vermochten weder zu fesseln noch zu überzeugen. Da nützt es auch nichts, wenn man mit den letzten Bildern beginnt, um am Ende den Kreis formal zu schliessen.
    Der Schüler Tobias (Sergej Moya)kam mir zu alt vor und die Mutter des anderen Schülers war so farblos wie die weisse Wohnung, in der sie nur darauf zu warten schien, dass es wieder mal an der Tür klingelt. Das hatte schon etwas Komisches. Sogar die Spannung zwischen den Ermittlern wirkte aufgesetzt und sabotierte das letzte Fünkchen Anteilnahme.

    Samstag, Januar 30, 2010 at 14:45 | Permalink

Post a Comment

Your email is never published nor shared. Required fields are marked *
*
*